Groupe SEB plant Transformationsprogramm
Groupe SEB unternimmt Organisatorische Neuausrichtung zur Steigerung von Effizienz und Agilität.
Im Rahmen ihres globalen Rebound-Plans setzt die Groupe SEB weltweit organisatorische Anpassungen um, darunter auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH). Dabei geht es darum, die langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und das Unternehmen an sich rasch verändernde Marktbedingungen anzupassen.
Im Mittelpunkt der Initiative stehen die Vereinfachung von Strukturen, die Beschleunigung digitaler und Omnichannel-Aktivitäten sowie eine Steigerung der operativen Effizienz in allen Geschäftsbereichen. Ziel ist eine schlankere, schnellere und fokussiertere Organisation, die sich in einem zunehmend anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld erfolgreich behaupten kann.
In diesem Zusammenhang plant die Gruppe in der DACH-Region bis zu 600 Stellen zu reduzieren – bei einer Belegschaft von derzeit mehr als 4.400 Beschäftigten.
Die Maßnahmen berühren die Verwaltung, die Vertriebs- und Marketing-Aktivitäten, die Stores sowie Teile der Produktion. Zudem ist geplant, die Fertigung von Kochgeschirr, Backformen und Messern an den Standorten Riedlingen, Hayingen (beide Baden-Württemberg) und Diez (Rheinland-Pfalz) einzustellen und dafür bestehende Strukturen an anderen Standorten zu nutzen.
Dr. Stefanie Leiterholt, Geschäftsführerin bei Groupe SEB WMF Shared Services GmbH, erklärte: „Das Wettbewerbsumfeld in unserer Branche verschärft sich weiter. Das Konsumverhalten verlagert sich zunehmend in digitale Kanäle. Um langfristig erfolgreich zu bleiben, müssen wir unsere Organisation vereinfachen, unsere Effizienz steigern und unsere Ressourcen gezielt dort einsetzen, wo sie den größten Mehrwert schaffen. Die Maßnahmen dienen dazu, die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit unserer Aktivitäten in Europa und der DACH-Region zu sichern.“
Groupe SEB will die geplanten Maßnahmen sozialverträglich und fair umsetzen. Das Unternehmen setzt dabei auf freiwillige Vereinbarungen, natürliche Fluktuation und Vorruhestandsregelungen. Konstruktive Gespräche mit den Arbeitnehmervertretungen werden zeitnah aufgenommen.
Die DACH-Region bleibt für Groupe SEB von hoher strategischer Bedeutung. Der Campus im baden-württembergischen Geislingen ist weiterhin Hauptsitz der Marke WMF, regionales Headquarter für die Region DACH der Consumer-Einheit und globales Kompetenzzentrum für professionelle Kaffeemaschinen. Die Gruppe betreibt zudem auch künftig in der gesamten Region ein Netz an Stores und wird weiter in ihre Kernmarken investieren, darunter WMF, Tefal, Rowenta, Krups, Moulinex, Silit, Emsa und Kaiser.
Groupe SEB ist Weltmarktführer für Elektrokleingeräte und in mehr als 150 Ländern tätig.
